🇩🇪 Angela Baxter (geb.1950)
Ich komme aus einer großen Familie und bin das älteste von sieben Kindern. Meine Kindheit war nicht immer einfach. Wir lebten in einem kleinen Dorf, aber ich hatte starke Wurzeln, und der Glaube kam schon sehr früh in mein Leben. Mit fünf Jahren kam ich auf eine Schule der Church of England und besuchte jede Woche die Sonntagsschule. Beides habe ich wirklich geliebt.
Später zogen wir in ein größeres Dorf, wo meine Schulzeit größtenteils glücklich war, obwohl ich manchmal gehänselt wurde, weil ich aus einer so großen Familie kam. Es gab aber auch viele schöne Zeiten, und ich war sehr stolz darauf, meine Schule beim Netball vertreten zu dürfen.
Auf der weiterführenden Schule entdeckte ich, dass mir sowohl Sport als auch schulische Fächer lagen. Ich vertrat die Schule in Leichtathletik, Netball, Hockey, Tennis und Rounders und mochte Mathematik, Religion, Kochen, Kunst und Handarbeit. In den Ferien arbeitete ich auf Bauernhöfen in der Umgebung und half bei der Kartoffel, Bohnen und Erbsenernte. Außerdem hatte ich einen Teilzeitjob in einem Geschäft.
Sport machte mich sehr glücklich, aber auch der Glaube war immer da. Ich erinnere mich an einen Film über das Leben als Nonne, und eine Zeit lang faszinierte mich dieser Gedanke. Ich hatte auch den starken Wunsch, in den Fußstapfen Jesu zu wandeln. Damals wusste ich noch nicht, wohin mich mein Leben führen würde, aber dieses Gefühl hat mich nie wirklich verlassen.
Nach der Schule begann ich als angehende Köchin in der Betriebsgastronomie von British Steel und besuchte gleichzeitig das College, um meine Qualifikationen zu erwerben. Mit 19 Jahren leitete ich bereits meine eigene Abteilung, worauf ich sehr stolz war. Ich habe meine Zeit dort geliebt und Freundschaften fürs Leben geschlossen, die mir bis heute viel bedeuten.
Schließlich gab ich meine Arbeit auf, um zu heiraten und eine Familie zu gründen. Wir bekamen zwei Söhne, und mein Glaube blieb ein sehr wichtiger Teil unseres Familienlebens. Ich ging weiterhin regelmäßig in die Kirche und engagierte mich in der Gemeinde. Unter anderem gründete ich eine Mutter Kind Gruppe. Es hat mir schon immer Freude gemacht, anderen Menschen helfen zu können.
Vor mehr als 40 Jahren zogen wir nach Skegness, und die Stadt wurde unser Zuhause. Etwa zu dieser Zeit wurde bei unserem jüngsten Sohn Krebs diagnostiziert. Es war etwas, das keine Eltern jemals hören möchten, und es veränderte unser aller Leben. In diesen schwierigen Jahren wurde auch unsere Tochter geboren und brachte großes Glück in unsere Familie.
Es gab weitere Herausforderungen, darunter Zeiten, in denen das Geld knapp war, aber wir taten alles, um unseren Kindern Liebe, Ermutigung und Unterstützung zu geben. Es gab viele Tränen auf unserem Weg, aber auch sehr viel zu lachen. Vollzeit Mutter und Ehefrau zu sein gab meinem Leben einen echten Sinn.
Später, als es mir gesundheitlich schlechter ging, schlug mein Arzt vor, eine kleine Aufgabe zu übernehmen, damit ich wieder mehr unter Menschen kam. Ich begann ehrenamtlich in einer Arztpraxis zu arbeiten und Babys zu wiegen. Diese Aufgabe habe ich geliebt. Nach und nach bekam ich mehr Verantwortung und lernte unter anderem, mit Computern zu arbeiten.
Wir gründeten eine Patientengruppe und beteiligten uns an der Kampagne gegen die Schließung der Scarborough Ward in unserem örtlichen Krankenhaus. Wir fuhren zum Parlament, um Unterstützung zu suchen, und später sogar mit einer Delegation in die Downing Street. Ich war sehr stolz darauf, Teil von etwas zu sein, das für die Gesundheitsversorgung unserer Gemeinde so wichtig war.
Außerdem arbeitete ich in Teilzeit bei der Polizei und betreute weibliche Gefangene. Es war eine ganz andere Arbeit, aber ich empfand sie als sehr sinnvoll.
Mit der Zeit wurde meine Familie wieder stärker gebraucht. Nach dem Tod meiner Mutter unterstützte ich meinen Mann während seiner Krankheit, begleitete meine Kinder durch ihre Ausbildung und reiste zu meinem Vater, um mich um ihn zu kümmern, wenn er mich brauchte. Später erkrankte mein Mann an Krebs und verstarb leider. Das waren einige der schwersten Jahre meines Lebens.
Meine Kirche und mein Glaube gaben mir in dieser Zeit viel Halt. Ich besuchte weiterhin jede Woche den Gottesdienst, und wann immer das Leben es zuließ, wurde auch das Reisen zu einer großen Freude für mich. Meine erste große Reise führte mich nach Kanada, und im Jahr 2000 hatte ich die Gelegenheit, Skegness’ Partnerstadt Bad Gandersheim zu besuchen. Ich erinnere mich daran als eine sehr glückliche und bereichernde Erfahrung.
Im Ruhestand hatte ich das Glück, mit Freunden und Familie noch viel mehr reisen zu können. Ich besuchte Israel, Amerika, Kanada und viele Länder Europas und reiste auch durch Großbritannien. Nach all den Jahren, in denen ich den Wunsch verspürt hatte, in den Fußstapfen Jesu zu wandeln, war der Besuch in Israel für mich von ganz besonderer Bedeutung.
Auch mein christlicher Weg entwickelte sich weiter. Ich spürte den Wunsch, mich noch stärker in der Kirche einzubringen, und wurde Verger, eine kirchliche Aufgabe, bei der ich die Geistlichen bei Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen unterstützte. Später wurde ich Mitglied der Guild of Vergers und Server of the Sanctuary. Durch diese Aufgaben konnte ich viele Kirchen und Kathedralen besuchen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Besuch von Windsor Castle gemeinsam mit den Vergers of England.
Dann veränderte ein schwerer Verkehrsunfall mein Leben erneut. Ich konnte nicht mehr so viel tun wie zuvor, doch meine Familie unterstützte mich während meiner gesamten Genesung. Später ließ ich mich zur Accredited Lay Minister ausbilden, einer kirchlichen Laienbeauftragten. Diese Aufgabe hat meinem Glauben und meinem Leben noch einmal eine ganz besondere Bedeutung gegeben.
Heute bedeutet mir meine Familie alles. Mein Glaube hat mich durch die glücklichsten Momente ebenso begleitet wie durch einige der schwersten, und anderen Menschen zu helfen, ist für mich nach wie vor eines der größten Privilegien meines Lebens.
Nach mehr als 40 Jahren ist Skegness ganz und gar mein Zuhause. Hier habe ich meine Familie großgezogen, Freundschaft und Gemeinschaft gefunden, meinen Glauben gelebt, anderen Menschen gedient und einen so großen Teil meines Lebens verbracht.
Ich bin stolz darauf, Skegness mein Zuhause nennen zu dürfen.
🇬🇧 Angela Baxter (b.1950)
I come from a large family and am the eldest of seven children. My childhood was not always easy. We lived in a small village, but I had strong roots and faith came into my life very early. I started at a Church of England school when I was five and went to Sunday school every week. I truly loved both.
Later we moved to a larger village where my school years were mostly happy, although I was sometimes bullied because I came from such a large family. There were plenty of good times too, and I was very proud to represent my school at netball.
At secondary modern school I discovered that I was good at both sport and academic subjects. I represented the school in athletics, netball, hockey, tennis and rounders, and enjoyed maths, religious studies, cooking, art and needlework. During the holidays I worked on local farms picking potatoes, beans and peas, as well as having a part time job in a shop.
Sport brought me a lot of happiness, but faith was always there too. I remember watching a film about becoming a nun and being fascinated by the idea for a while. I also had a strong desire to walk in the footsteps of Jesus. I didn't know then where life would take me, but that feeling never really left me.
After leaving school I began working in catering at British Steel as a trainee cook while attending college to gain my qualifications. By the age of 19 I was running my own department, something I was very proud of. I loved my time there and made lifelong friends who are still special to me today.
I eventually left work to marry and start a family. We had two sons and my faith remained a very important part of our family life. I continued going to church and became involved in the community, including starting a Mother and Toddler group. I've always enjoyed being able to help other people.
More than 40 years ago we moved to Skegness, and it became our home. Around that time our youngest son was diagnosed with cancer. It was something no parent ever wants to hear and it changed life for all of us. During those difficult years our daughter was also born, bringing enormous happiness into our family.
There were other challenges, including times when money was difficult, but we did everything we could to surround our children with love, encouragement and support. There were plenty of tears along the way, but there was a great deal of laughter too. Being a full time mother and wife gave me a real sense of purpose.
Later, when my own health declined, my doctor suggested that taking on a small role might help me get out and meet people again. I started volunteering at a local surgery, weighing babies, and absolutely loved it. Gradually I was given more responsibilities, including learning to use the computers.
We formed a Patient Participation Group and became involved in the campaign against the closure of Scarborough Ward at our local hospital. We travelled to Parliament to seek support and later took a delegation to Downing Street. I was very proud to be part of something that mattered so much to healthcare in our local community.
I also worked part time at the police station, supporting female prisoners. It was very different work, but I found it extremely worthwhile.
Family responsibilities became increasingly important. After losing my mother, I supported my husband through illness, helped my children through their education and travelled to care for my father when he needed me. My husband later developed cancer and sadly passed away. Those were some of the hardest years of my life.
My church and my faith were a great source of comfort. I continued attending every week and, whenever life allowed, travelling became another source of happiness. My first major holiday was to Canada, and in 2000 I had the opportunity to visit Skegness's twin town of Bad Gandersheim. I remember it as a very happy and uplifting experience.
In retirement I was fortunate enough to travel much more with friends and family. I visited Israel, America, Canada and many countries across Europe, as well as travelling around the United Kingdom. After all those years of wanting to walk in the footsteps of Jesus, visiting Israel was particularly meaningful to me.
My Christian journey continued to grow. I felt called to do more within the church and became a Verger, helping the clergy with baptisms, weddings and funerals. Later I became a Verger of the Guild and a Server of the Sanctuary. These roles gave me the opportunity to visit many churches and cathedrals, including a memorable visit to Windsor Castle with the Vergers of England.
Then a serious road accident changed my life again. I could no longer do as much as I had before, but my family supported me throughout my recovery. I went on to train as an Accredited Lay Minister, something that has brought another very special dimension to my faith and my life.
Today, my family means everything to me. My faith has been there through the happiest moments and some of the hardest, and helping other people remains one of the greatest privileges of my life.
After more than 40 years here, Skegness is very much my home. It is where I raised my family, where I found friendship and community, where I have worshipped and served others, and where so much of my life has been lived.
I am proud to call it home.