🇩🇪 Wendy Gould (geb.1959)
Ich wurde im Dezember 1959 geboren und erwischte damit gerade noch das Ende eines Jahrzehnts, bevor die „Swinging Sixties“ begannen. Ich bin in Skegness geboren und aufgewachsen, und einige meiner frühesten Erinnerungen gehören zu einer Stadt, die schon damals von Urlaubern, Unterhaltung und dem Meer geprägt war.
Das Skegness meiner Kindheit war eine lebhafte Küstenstadt, besonders in den Sommermonaten. Meine Mutter arbeitete in einem Café auf dem Jahrmarkt, und so lag diese wunderbare Welt für mich als Kind praktisch direkt vor der Haustür. Ich erinnere mich an die bunten Lichter, den Geruch von Hotdogs und Zuckerwatte und an das Lachen und die fröhliche Aufregung überall um mich herum. Ich fuhr Karussell, spürte den Wind in meinen Haaren und blickte vom Riesenrad über die Stadt.
Als Kind denkt man nicht unbedingt darüber nach, wie ungewöhnlich die eigene Umgebung auf andere Menschen wirken könnte. Der Jahrmarkt, der Strand, die Seebrücke und die Urlauber gehörten für mich einfach zum Alltag. Doch abseits von all dem Lärm und der Aufregung gab es einen anderen Ort, der für mich genauso wichtig wurde: die Küste.
Ich liebte es, am Meer entlangzugehen. Im Laufe der Jahre wurde die Küste zu meinem Ort zum Nachdenken, zu meinem Rückzugsort. Ich konnte kilometerweit laufen, den Wellen zuhören und dabei alles, was mir durch den Kopf ging, langsam zur Ruhe kommen lassen. Die Weite des Strandes gab mir Raum zum Denken.
Als ich älter wurde, war auch mein Berufsleben ganz selbstverständlich mit dem Tourismus verbunden. Ich arbeitete bei Butlins und an anderen touristischen Attraktionen in der Stadt. Das Leben in einem Badeort hatte seinen eigenen Rhythmus. Die Sommer waren geschäftig, voller Besucher und Aktivitäten, und dann kam der Winter und alles veränderte sich. An manchen Tagen konnte man an der Strandpromenade entlanggehen und kaum einem anderen Menschen begegnen. Auch diese ruhigeren Monate liebte ich, in mancher Hinsicht vielleicht sogar noch mehr. Die Stadt gehörte wieder sich selbst, und diese langen Winterspaziergänge am Meer gaben mir eine Ruhe, die ich nie wirklich vergessen habe.
Dann begann etwas, das zunächst ziemlich harmlos erschien, mein Leben zu verändern. Nach einer allergischen Reaktion auf ein Hustenmittel stürzte ich. Anfangs schien es nichts besonders Ernstes zu sein, doch in den folgenden Jahren entwickelte sich in meiner linken Hüfte Arthrose. Die Schmerzen wurden allmählich stärker, und als meine Beweglichkeit immer mehr eingeschränkt wurde, begann das auch mein seelisches Wohlbefinden zu beeinträchtigen.
Wenn etwas, das man immer für selbstverständlich gehalten hat, langsam verloren geht, merkt man erst, wie wichtig es eigentlich war. Für mich war das das Gehen. Der Strand war noch da und das Meer war noch da, aber zunehmend konnte ich beides nicht mehr auf dieselbe Weise erleben wie früher.
Dann geschah 1994 etwas völlig Unerwartetes. Ich las die Zeitschrift Chat und stieß auf die Geschichte eines Mannes namens Steve Gould. Er hatte eine seltene, lebensbedrohliche Blutkrankheit überlebt und, anstatt diese Erfahrung einfach hinter sich zu lassen, eine Selbsthilfegruppe gegründet, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen und anderen Menschen zu helfen.
Etwas an seiner Geschichte berührte mich. Ich schrieb schon seit meiner Jugend Gedichte, und nachdem ich von Steve gelesen hatte, verfasste ich ein Gedicht, inspiriert von seiner Entschlossenheit. Ich schickte es an die Zeitschrift. Ich erwartete nicht, dass daraus irgendetwas entstehen würde, und ganz sicher hätte ich niemals gedacht, dass es mein Leben verändern könnte.
Einige Wochen später schrieb Steve mir. Sein Brief war herzlich und freundlich, also antwortete ich. Aus einem Brief wurde ein weiterer. Schon bald schrieben wir uns regelmäßig, und dann kamen die langen Telefongespräche. Langsam und ohne dass einer von uns es wirklich geplant hatte, wurde aus einer Freundschaft etwas mehr.
Schließlich reiste Steve von Tiverton nach Skegness, um mich kennenzulernen. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir wohl beide schon, was wir füreinander empfanden. Innerhalb eines Jahres verlobten wir uns, und 1997 heirateten wir.
Manchmal denke ich darüber nach, wie außergewöhnlich diese Kette von Ereignissen eigentlich war. Zufällig nahm ich eine Zeitschrift zur Hand. Zufällig las ich Steves Geschichte. Irgendetwas brachte mich dazu, meine Gefühle in einem Gedicht auszudrücken, und dann entschied ich mich, diese Worte abzuschicken.
Ein Gedicht brachte mir meinen Mann.
Darin liegt für mich etwas wirklich Wunderbares. Es erinnert mich auch daran, wie eine scheinbar kleine Entscheidung die Richtung eines ganzen Lebens verändern kann.
Steve und ich lebten gemeinsam in meiner Wohnung in Skegness und bauten uns ein gutes gemeinsames Leben auf. Anfang der 2000er-Jahre führte dann ein weiteres scheinbar kleines Ereignis unser Leben in eine Richtung, die keiner von uns erwartet hatte. Bei unserem Wohnblock gab es ein lokales Problem mit Mülltonnen, und wir wandten uns an den Skegness Standard. Steve war ein begeisterter Fotograf und lieferte ein Foto für den Artikel. Aus diesem einfachen Anfang heraus bekam er Arbeit als freiberuflicher Pressefotograf angeboten.
Plötzlich waren unsere Leben noch stärker mit der Stadt und ihren Menschen verbunden. Steve fotografierte lokale Veranstaltungen, Wohltätigkeitsaktionen und unzählige Momente in und um Skegness. Seine Arbeit führte ihn auch zu einigen besonderen Anlässen, darunter die Gelegenheit, Prinz William zu fotografieren. Auch ich wurde Teil davon und half dabei, die Geschichten und Informationen zu den Bildern zusammenzutragen. Es wurde etwas, das wir miteinander teilen und gemeinsam tun konnten.
Trotz der chronischen Schmerzen, mit denen ich lebte, gab mir diese Zeit ein neues Gefühl von Sinn und Aufgabe. Wir begegneten Menschen, hörten ihre Geschichten und hielten fest, was in unserer Gemeinschaft geschah. Dadurch fühlten wir uns auf eine ganz neue Weise mit der Stadt verbunden.
Steve hatte auch eine ausgeprägte künstlerische Seite, und Veranstaltungen wie das SO Festival gaben ihm die Möglichkeit, diese auszuleben. Ich liebte es, Skegness als Schauplatz für Kunst und Kreativität zu erleben, weil dadurch eine andere Seite der Stadt sichtbar wurde. Skegness mag vor allem für Urlaub, Spielhallen und den Strand bekannt sein, aber auch Kreativität hat hier immer ihren Platz gehabt.
Das zu erleben, ermutigte mich, mich wieder intensiver etwas zu widmen, das schon seit vielen Jahren Teil meines Lebens war: dem Schreiben. Eigentlich hatte ich nie ganz aufgehört, Gedichte zu schreiben, doch mit zunehmender Einschränkung meiner Beweglichkeit wurde das Schreiben für mich immer wichtiger. Eines meiner Werke wurde schließlich im Rahmen eines Kunstprojekts veröffentlicht, und das bedeutete mir sehr viel.
Viele Jahre lang hatte mir das Gehen die Möglichkeit gegeben, mich in meine eigenen Gedanken zurückzuziehen. Als ich nicht mehr die Strecken laufen konnte, die früher für mich selbstverständlich gewesen waren, gaben mir Worte eine andere Möglichkeit, etwas Ähnliches zu tun. Durch das Schreiben konnte ich in meiner Fantasie weiterhin an andere Orte reisen und Dinge ausdrücken, die ich sonst vielleicht für mich behalten hätte.
Schließlich bekam ich ein künstliches Hüftgelenk, wodurch sich meine Lebensqualität erheblich verbesserte. Doch nachdem ich jahrelang die Probleme mit meiner Hüfte ausgeglichen hatte, war auch mein Knie in Mitleidenschaft gezogen worden, und nun brauche ich eine weitere Operation. Ich würde nicht die Wahrheit sagen, wenn ich behauptete, dass es leicht gewesen wäre, einen so großen Teil meiner Beweglichkeit zu verlieren. Oft denke ich an die Frau zurück, die kilometerweit am Strand entlanggehen konnte, ohne sich viel dabei zu denken. Man weiß die Freiheit, sich einfach bewegen zu können, nicht immer zu schätzen, bis sie plötzlich eingeschränkt ist.
Doch während ein Teil meines Lebens immer eingeschränkter wurde, gaben mir andere Dinge neue Möglichkeiten, meine Energie einzusetzen. Als sich die Medienwelt veränderte und Handyfotografie einen großen Teil der freiberuflichen Arbeit ersetzte, die Steve früher gemacht hatte, begann für uns ein neues Kapitel. Gemeinsam gründeten wir eine Kunstgruppe für die Gemeinschaft, in der Menschen zusammenkommen, verschiedene Dinge ausprobieren und ihre Kreativität in einer entspannten und unterstützenden Umgebung entdecken können.
Diese Gruppe ist für mich sehr wichtig geworden. Die Menschen, die zu uns kommen, sind längst nicht mehr einfach nur Teilnehmer. Viele sind zu Freunden geworden. Wir tauschen Ideen aus, ermutigen uns gegenseitig und gestalten gemeinsam Dinge. Niemand muss ein großartiger Künstler sein. Manchmal kann allein das Schaffen von etwas Eigenem, ein Gespräch mit einem anderen Menschen oder einfach das Gefühl, Teil einer Gruppe zu sein, einen Unterschied im Alltag machen.
Anderen Menschen dabei zu helfen, ihre eigene Kreativität zu entdecken, hat auch mir geholfen, meine wiederzuentdecken. Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, wird mir bewusst, wie oft Kreativität genau dann aufgetaucht ist, wenn ich sie gebraucht habe. Die Poesie gab mir eine Möglichkeit, mich auszudrücken. Ein ganz bestimmtes Gedicht brachte Steve in mein Leben. Die Fotografie gab uns beiden eine Verbindung zu unserer Gemeinschaft. Und heute gibt uns die Kunst eine weitere Möglichkeit, Menschen zusammenzubringen.
Vielleicht ist die Kreativität für mich zu einer anderen Art von Rückzugsort geworden. So viele Jahre lang war dieser Rückzugsort die Küste und die Freiheit, die ich beim Gehen am Meer empfand. Heute kann ich das nicht mehr auf dieselbe Weise erleben, aber das Schreiben und die Kunst haben mir einen anderen Ort gegeben, an den ich gehen kann, eine andere Möglichkeit nachzudenken und mit der Welt um mich herum verbunden zu bleiben.
Ich denke noch immer oft an das Skegness meiner Kindheit. Ich erinnere mich an den Jahrmarkt, auf dem meine Mutter arbeitete, und an die Aufregung dieser Sommertage. Ich erinnere mich daran, wie ich vom Riesenrad auf die Stadt hinunterblickte und über die gesamte Länge der alten Seebrücke ging, bevor sie durch Stürme beschädigt wurde. Ich erinnere mich an die ruhigeren Winter und an diese langen Spaziergänge am Meer.
Skegness hat sich im Laufe meines Lebens enorm verändert, und natürlich habe auch ich mich verändert. Doch unter all diesen Veränderungen gibt es Dinge, die geblieben sind. Das Meer ist noch da, die Erinnerungen sind noch da, und auch das Gefühl ist geblieben, dass ich von hier komme.
Ich kann heute vielleicht nicht mehr kilometerweit an der Küste entlanggehen, aber in vielerlei Hinsicht gibt sie mir noch immer das, was sie mir schon immer gegeben hat: einen Ort zum Nachdenken, einen Ort zum Erinnern und einen Ort, an dem ich mich zu Hause fühle.
Mein ganzes Leben lang habe ich Menschen dabei beobachtet, wie sie für ihren Urlaub nach Skegness kamen und anschließend wieder abreisten. Für mich war Skegness nie ein Ort, den ich erst entdecken musste oder den ich irgendwann lernen musste, mein Zuhause zu nennen. Es war schon immer mein Zuhause. Ich bin ein echtes Lincolnshire-Mädchen, hier geboren und aufgewachsen, und ich bin stolz auf meine Wurzeln.
🇬🇧 Wendy Gould (b.1959)
I was born in December 1959, just catching the tail end of one decade before the arrival of the swinging sixties. I am Skegness born and bred, and some of my earliest memories belong to a town that was already shaped by visitors, entertainment and the sea.
The Skegness of my childhood was a bustling seaside town, particularly during the summer months. My mum worked in a café at the fairground, which meant that as a child I had this wonderful world almost on my doorstep. I remember the bright lights, the smell of hotdogs and candyfloss and the sound of laughter and excitement all around me. I rode the carousel with the wind in my hair and looked out across the town from the Ferris wheel.
When you’re a child, you don’t necessarily realise how unusual your surroundings might seem to somebody else. The fairground, the beach, the pier and the holidaymakers were simply part of everyday life for me. Away from all the noise and excitement, though, there was somewhere else that became just as important: the shoreline.
I loved walking beside the sea. Over the years, it became my thinking place and my sanctuary. I could walk for miles, listening to the waves and allowing whatever was going around in my head to settle. There was something about the openness of the beach that gave me space to think.
As I grew older, my working life naturally became entwined with the holiday trade. I worked at Butlins and at other attractions around the town. Life in a seaside resort had its own rhythm. Summers were busy, full of visitors and activity, and then winter arrived and everything changed. There were days when you could walk along the seafront and barely see another person. I loved those quieter months too, perhaps even more in some ways. The town belonged to itself again, and those long winter walks by the sea gave me a sense of calm that I have never really forgotten.
Then something that initially seemed quite minor began to change my life. I had a fall after suffering an allergic reaction to cough medicine. At first, it didn’t appear to be anything particularly serious, but over the following years I developed osteoarthritis in my left hip. The pain gradually became worse, and as my mobility became more restricted, it began affecting my mental wellbeing too.
When something you have always taken for granted starts disappearing, you notice just how important it was. For me, that was walking. The beach was still there and the sea was still there, but increasingly I couldn’t experience them in the way I once had.
Then, in 1994, something completely unexpected happened. I was reading Chat magazine when I came across the story of a man called Steve Gould. He had survived a rare, life-threatening blood disorder and, rather than simply putting the experience behind him, had started a support group to raise awareness and help others.
Something about his story touched me. I had written poetry since I was young, and after reading about Steve, I wrote a poem inspired by his determination. I sent it to the magazine. I wasn’t looking for anything to come from it, and I certainly wasn’t expecting it to change my life.
Weeks later, Steve wrote back. His letter was warm and friendly, so I replied. One letter became another. Before long, we were corresponding regularly, and then came the long telephone conversations. Slowly, without either of us really planning it, a friendship became something more.
Eventually, Steve travelled from Tiverton to Skegness to meet me. By then, I think we both knew how we felt. Within a year we were engaged, and in 1997 we married.
Sometimes I think about how extraordinary that chain of events was. I happened to pick up a magazine. I happened to read Steve’s story. Something made me put my feelings into a poem, and then I decided to send those words away.
A poem found me a husband.
There is something rather wonderful about that, and it also reminds me how a seemingly small decision can completely change the direction of your life.
Steve and I settled into married life together in my flat in Skegness and built a strong partnership. Then, in the early 2000s, another seemingly small event took our lives in a direction neither of us had expected. There was a local issue involving wheelie bins at our block of flats, and we contacted the Skegness Standard. Steve was a keen photographer and supplied a photograph to accompany the story. From that simple beginning, he was offered work as a freelance press photographer.
Suddenly, our lives became even more connected to the town and the people living in it. Steve photographed local events, charity work and countless moments around Skegness. His work also took him to some memorable occasions, including photographing Prince William. I became involved too, helping provide the stories and information behind the photographs. It became something we could share and do together.
Despite the chronic pain I was living with, that period gave me a renewed sense of purpose. We were meeting people, hearing their stories and recording what was happening in our community. It made us feel connected to the town in a different way.
Steve also had a very artistic side, and events such as the SO Festival gave him opportunities to explore that. I loved seeing Skegness used as a setting for art and creativity because it showed another side of the town. Skegness might be known for holidays, amusement arcades and the beach, but there has always been creativity here too.
Watching that encouraged me to return more seriously to something that had been part of my life for years: writing. I had never really stopped writing poetry, but it became increasingly important as my mobility declined. One of my pieces was eventually published as part of an art project, and that meant a great deal to me.
For years, walking had given me a way to escape into my own thoughts. When I could no longer walk the distances I once had, words gave me another way of doing something similar. Through writing, I could still travel somewhere in my imagination and express things I might otherwise have kept inside.
Eventually, I had a hip replacement, which improved my quality of life considerably, but after years of compensating for the problems with my hip, my knee had suffered too. I now need further surgery. I would be lying if I said losing so much of my mobility has been easy to accept. I often think back to the woman who could walk for miles along the shoreline and hardly give it a second thought. You don’t always appreciate freedom of movement until it becomes difficult.
But as one part of life became more restricted, other things gave me somewhere to put my energy. As the media world changed and mobile phone photography began replacing much of the freelance work Steve had once done, another chapter opened for us. Together, we set up a community art group where people could come along, try different things and explore their creativity in a relaxed and supportive environment.
That group has become very important to me. The people who come aren’t simply participants anymore. Many have become friends. We share ideas, encourage one another and create things together. There is no pressure to be a great artist. Sometimes the simple act of making something, talking to somebody or being part of a group can make a difference to a person’s day.
Helping other people discover their own creativity has also helped me rediscover mine. When I look back across my life, I realise how often creativity has appeared just when I needed it. Poetry gave me a way to express myself. One particular poem led Steve into my life. Photography gave the two of us a connection with our community. And now art has given us another way of bringing people together.
Perhaps creativity has become another kind of sanctuary for me. For so many years, that sanctuary was the shoreline and the freedom I found in walking beside the sea. I can’t experience it in quite the same way anymore, but writing and art have given me another place to go, another way to think and another way to remain connected with the world around me.
I still think about the Skegness of my childhood. I remember the fairground where Mum worked and the excitement of those summer days. I remember looking down from the Ferris wheel and walking the full length of the old pier before storms damaged it. I remember the quieter winters and those long walks beside the sea.
Skegness has changed enormously during my lifetime, and of course I have changed with it. But underneath all those changes, there are things that remain. The sea is still there, the memories are still there, and so is that feeling that this is where I come from.
I may not be able to walk those miles along the shoreline anymore, but in many ways the coast still gives me what it always did: somewhere to think, somewhere to remember and somewhere to feel that I belong.
I’ve spent my whole life watching people arrive in Skegness for their holidays and then leave again. For me, it has never been somewhere I needed to discover or somewhere I had to learn to call home. It was already mine.
I’m a Lincolnshire lass, born and bred, and I’m proud of my roots.